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Kürbis Chili
#1
für 4 Portionen

300 g Hackfleisch (Rind)
200 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
1 Dose Gehackte Tomaten (400g)
2 Karotten (100g)
200 g Champignons (braun)
1 Chilischote rot
1 Chilischote grün
500 ml Wasser
3 Teelöffel Gemüsebrühepulver
1 Prise Pfeffer
1 Prise Paprikapulver
1 Messerspitze Zimt-Pulver
1 Prise Kreuzkümmel (Cumin)
2 Prisen Salz
100 ml Bio Schlagsahne (mind. 30% Fett)


Zubereitung:

Zuerst bereiten wir alles vor, was wir geschnitten mit zum Herd nehmen wollen: Man schneidet den Kürbis in größere Würfel, die Zwiebel grob in Stücke, die Champignons in Scheiben, die Chilis in schmale Scheiben und die Möhre in kleine Stifte oder Würfel (man kann sie aber auch reiben). Dann kann man zum Herd rüber gehen.

Dort brät man zunächst das Hackfleisch in einem beschichteten Topf oder hohen Pfanne an. Nun gibt man das Gemüse (bis auf die Champignons & die Chilis nicht!) hinzu und brät es kurz mit bis es glasig ist. Während dessen kann man sich die Gemüsebrühe zubereiten aus: Wasser und Gemüsebrühepulver und gießt sie dann auf wenn alles glasig ist. Ebenso gibt man jetzt die Dose gehackte Tomaten hinzu (ich habe hier extra eine Sorte mit etwas Schärfe genommen) und verrührt alles gut miteinander und bringt es zum Kochen. Außerdem wird alles jetzt noch gewürzt, und zwar mit je einer Prise Cumin, Zimt-Pulver, Salz, Pfeffer, Chilischeiben und Paprikapulver.

Die Champignons werden kurz bis zur leichten Bräune angebraten und dann zum Kürbis-Chili gegeben. Alles wird nun zum Kochen gebracht und 45 – 90 Minuten bei hoher Hitze und geschlossenem Deckel unter gelegentlichen Umrühren geschmort. Wundert euch nicht über die Schmorzeitspanne: Ich finde ein richtiges Chili sollte auch ruhig 1,5 Stunden kochen und richtig eingekocht weich sein. Wenn ihr es aber nicht so zerkocht mögt, dann verringert die Schmorzeit einfach auf 45 Minuten oder mehr. Nach 60 Minuten habe ich die Sahne aufgegossen, eingerührt und bis zum Ende mitschmoren lassen. Mann kann sie aber auch erst am Ende zufügen oder komplett weglassen oder Milch verwenden wenn ihr Kalorien einsparen wollt.

Am Ende der Schmorzeit könnt ihr nochmal nachwürzen, z.B. mit Salz, Harissa, Chilisaft oder ähnliches. Ich habe es hinterher noch mit etwas Petersilie bestreut.

Am besten ist es dieses Gericht 1 Tag vorher zuzubereiten, da so das Chili noch schön durchziehen kann von den Gewürzen her und der Schärfe. Da es über Nacht im Kühlschrank etwas fest wird, gießt man beim Erwärmen einfach noch etwas Milch auf bis man eine Konsistenz wie bei Chili con Carne erhält

Tipp: Mit einem Klecks Griechischen Naturjoghurt in der Mitte beim Servieren gibt es dem Gericht noch den besonderen Pfiff

Private Sammlung
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